5 Argumente für Weiterbildung im Unternehmen

5 Argumente für Weiterbildung im Unternehmen

Darum profitieren Sie und Ihre Mitarbeiter:innen von betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen

Die Zeiten, in denen Arbeitnehmer:innen ein Leben lang derselben Tätigkeit nachgegangen sind oder nur für ein einziges Unternehmen arbeiteten, sind vorbei. Der heutige Arbeitsmarkt ist von stetiger Veränderung geprägt, sowohl für Unternehmen selbst als auch für ihre Mitarbeiter:innen. Zwei große Treiber dieser Entwicklung sind die Globalisierung und die Digitalisierung: Gefühlt entstehen mit jedem Wimpernschlag neue Industrien, neue Technologien und Produkte. Und daraus folgen neue Berufsbilder, neue Spezialkenntnisse und -fähigkeiten. Kennen Sie das auch, dass Sie manchmal nicht mehr genau wissen, was hinter einer bestimmten Berufsbezeichnung steht? Was macht eigentlich ein Content Manager? Oder ein Food Stylist?

Unternehmen, die dem fortwährenden Wandel gewachsen sein möchten, müssen in die Weiterbildung ihrer Mitarbeiter:innen investieren. Warum? Das verraten wir Ihnen hier.

1. Durch aktive Personalentwicklung bleiben Unternehmen wettbewerbsfähig

Wir leben in einer Welt, die sich jeden Tag aufs Neue verändert. Etwas, das heute noch als gegeben angesehen wird, kann morgen schon veraltet – Schnee von gestern – sein. Das gilt insbesondere für die Arbeitswelt. Wie eingangs bereits erwähnt: Aufgrund von Globalisierungsprozessen und technischem Fortschritt entsteht weltweit jeden Tag Neues – seien es Produkte, Prozesse oder ganze Wirtschaftszweige. So traurig es ist: Fachwissen, zum Beispiel zu einem bestimmten Programm, ist mit Einführung einer neuen Version im Zweifel von einem Tag auf den anderen nicht mehr viel Wert.

Unternehmen, die ihren Mitarbeitenden nicht ermöglichen, sich auf dem aktuellen Wissenstand zu halten, verlieren schnell den Anschluss: modernere Wettbewerber ziehen an ihnen vorbei. Nur wenn sich die eigenen Mitarbeiter:innen kontinuierlich weiterentwickeln, kann neues Wissen und aktuelles Know-How dazu beitragen, dass sich Unternehmen auch weiterhin behaupten können. Dabei geht es natürlich darum, Innovationskraft in den eigenen Reihen zu stärken und Neuentwicklungen voranzutreiben. Doch das ist längst nicht alles: Weiterbildungsmaßnahmen sind auch für diejenigen wichtig, die schließlich die Produkte eines Unternehmens verkaufen oder diejenigen, die Dienstleistungen ausführen.

2. Unternehmen, die ein Weiterbildungsangebot haben, machen sich zum attraktiven Arbeitgeber

Für viele Arbeitnehmer:innen sind Weiterbildungsmöglichkeiten wichtig: sowohl wenn es um die Entscheidung für ein Unternehmen als Arbeitgeber geht, als auch, wenn es darum geht, langfristig dort zu bleiben. Gerade die jüngere Generation weiß: Lebenslanges Lernen ist eine Notwendigkeit, um sich auf dem Arbeitsmarkt behaupten zu können, um den wachsenden Anforderungen gerecht zu werden, sich weiterzuentwickeln und schließlich auch, um gegebenenfalls die Karriereleiter hochzuklettern. Sie erwartet deshalb vom Arbeitgeber ein entsprechendes Weiterbildungsangebot.

Bieten Unternehmen ihren Mitarbeiter:innen an, dazuzulernen, sich weiter zu qualifizieren und spezialisieren, führt das zudem dazu, dass diese loyaler und engagierter sind. Dadurch, dass Mitarbeiter:innen wertgeschätzt werden, entsteht eine Verbindung zum Unternehmen, die kaum zu kappen ist. Mögliche Motive, nach einer neuen Stelle zu suchen, entstehen bei zufriedenen Mitarbeiter:innen erst gar nicht.

3. Durch betriebliche Weiterbildungen wirken Unternehmen dem Fachkräftemangel entgegen

Damit ein Unternehmen zukunftsfest ist, braucht es unter anderem gut ausgebildetes Fachpersonal. Davon ist jedoch – trotz offener Arbeitsmärkte und Einwanderung – nicht ausreichend vorhanden. Zu viele ältere Fachkräfte verabschieden sich in den Ruhestand, während zu wenig junge Talente nachfolgen. Für viele Unternehmen ist das eine große Herausforderung. Auch vor dem Hintergrund, wie Know-How-Transfer von den erfahrenen auf die nachfolgenden Kolleg:innen gelingen kann.

Um dem entgegenzuwirken, kann die Weiterbildung der eigenen Mitarbeiter:innen eine Lösung sein. Durch Qualifizierung und Spezialisierung macht man diese zu Expert:innen und schlägt letztlich gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Mitarbeitende aus den eigenen Reihen benötigen weniger Zeit, um sich in vorhandene Strukturen und Prozesse einzuarbeiten. Das spart Zeit und Geld. Außerdem macht es ein Unternehmen für Arbeitnehmer:innen attraktiver, wenn ihnen dort die Möglichkeit gegeben wird, sich weiterzuentwickeln.

4. Die Weiterbildung eigener Mitarbeiter:innen erhöht deren Zufriedenheit und damit auch die Zufriedenheit bei Kund:innen

Eigentlich ist es logisch: Wenn Angestellte kontinuierlich lernen, kennen sich mit ihrem Fachbereich umfassend aus und sie können ihren Aufgaben selbstbewusst und vor allem selbstbestimmt nachgehen. Gerade Letzteres wirkt sich positiv auf die Zufriedenheit von Mitarbeiter:innen aus. Und das wiederum beeinflusst auch die Kund:innenzufriedenheit.

Ein Beispiel: Ein Sanitärhandel bietet seinen Mitarbeitenden regelmäßig Trainings zu neuen Produkten und technologischen Weiterentwicklungen an. Die Mitarbeiter:innen lernen außerdem, wie sie ihr Wissen im Verkauf oder in der Beratung anwenden können. Mit ihrem Wissen fühlen sie sich sicher, daher wenden sie Gelerntes in der Praxis ganz selbstverständlich an. Davon profitieren auch Ihre Kund:innen. Denn zufriedene, gut ausgebildete Mitarbeiter:innen können ihnen effektiver zu Seite stehen.

5. Es gibt für jedes Unternehmen die richtige Weiterbildungsstrategie

Wie in allen Lebensbereichen gilt auch bei der Weiterbildung in Unternehmen: Was für die einen der richtige Weg ist, ist für den anderen unbrauchbar – und umgekehrt. Für ein Unternehmen mag es deshalb richtig sein, dass Workshops für ihre Mitarbeiter:innen schwer umzusetzen sind – zum Beispiel weil diese über ganz Deutschland verstreut sind. Andere Firmen haben verstanden, dass Online-Seminare nicht zu ihrer Organisationsform passen. Und das ist auch gut so. Denn letztlich bedeuten Weiterbildungsangebote von der Stange auch Mitarbeiterleistungen von der Stange. Wenn ein Unternehmen jedoch seine Mitarbeiter:innen, deren Anforderungen und Bedürfnisse in den Fokus setzt, sorgt das für Begeisterung – sowohl bei den Mitarbeiter:innen selber als auch bei den Kund:innen des Unternehmens.

Was die richtige Lernmethode für Ihr Unternehmen, Ihre Mitarbeiter:innen oder Ihr Lernprojekt ist, finden wir gerne gemeinsam mit Ihnen heraus. Wir freuen uns über Ihren Anruf oder eine E-Mail.

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