Unsere Trainer:innen bei B+N

Unsere Trainer:innen bei B+N

Caroline Broll

In unserer neuen Serie stellen wir Ihnen ab sofort unsere Trainer:innen vor. Den Anfang machen wir heute mit Caroline Broll. Sie ist seit 2019 festes Mitglied vom Team von B+N. Als Trainerin begleitet sie hauptsächlich Seminare für Auszubildende im Bereich „Foto“ und die Trainingsworkshops der LernPartner vor ihren Einsätzen.

Caroline Broll

Name: Caroline Broll Position: Projektkoordination LernPartner und Trainings für Azubis Standort: Region Rhein/Main Leidenschaft: Flora und Fauna. Fürs Alter der Traum: einen kleinen Gnadenhof betreiben.

bnm: Liebe Caro, Traumberuf Trainerin, war das für dich schon immer klar?

CB: Überhaupt nicht! Die Arbeit mit Menschen hat mir schon immer sehr viel Spaß gemacht und ist mir auch leichtgefallen, da habe ich wenig Berührungsängste. Aber zuerst hatte ich mich verstärkt auf andere Interessen konzentriert, Lebensmittelchemie und auch Sprachwissenschaften studiert. Aber ich kann sogar sagen, dass ich den Lehrerinnenberuf für mich immer ausgeschlossen hatte. Wobei ich das mit meinen heutigen Erfahrungen nicht mehr sagen würde. Die Arbeit mit den Auszubildenden macht mir große Freude!

bnm: Wie kam dann der Wandel?

Ich habe während meines Studiums angefangen als Promoterin zu arbeiten. So bin ich damals auch als LernPartnerin zu B+N gekommen – zum Glück, denn diese Einsätze haben mir immer besonders viel Spaß gemacht.

Als LernPartner:in ist man eher zwischen Promoter und Trainer angesiedelt, auch die Aufgaben waren vielfältig. Das hat ein ganz neues Feld aufgemacht, ich habe viel über den Umgang mit unterschiedlichen Personen gelernt und erste Erfahrungen mit kleineren Trainingseinheiten gesammelt.

Mit der Zeit habe ich meinen Schwerpunkt immer stärker auf die Arbeit gelegt und war entsprechend froh, als mir nach meinem Studium auch von B+N eine Festanstellung angeboten wurde!

bnm: Was hat dich damals von B+N überzeugt?

CB: Ganz klar die Unternehmenskultur. Dass hier die Persönlichkeit jedes Einzelnen gesehen wird und Raum zur Verwirklichung gegeben ist. Diese Haltung geben wir auch in unseren Trainings weiter, wir begegnen den Teilnehmenden immer auf Augenhöhe – sei es bei den Auszubildenden oder in den LernPartner-Schulungen. Jede Person bringt individuelle Stärken mit. Sich auf diese zu konzentrieren und sie auszubauen ist nicht nur wertvoller, sondern auch effizienter, als eine Konzentration darauf, Defizite auszugleichen.

Das habe ich auch aus meinem Werdegang gelernt. Ich bin schon immer sehr leicht und gerne auf Menschen zugegangen und der Austausch gibt mir sehr viel. Aber Vorträge zu halten hat eine große Nervosität bei mir ausgelöst. Daher hatte ich Berufe wie Lehrerin für mich ausgeschlossen. Dass es im Berufsalltag als Trainerin aber um ein Miteinander geht, bei dem meine Offenheit die Nervosität beim ersten Vortrag locker überbietet, hatte ich mir nicht vorstellen können. Ich sehe mich als Unterstützerin meines Gegenübers, als Partnerin in ihrem Lernprozess.

bnm: Wie sieht so ein typischer Trainingstag bei dir aus?

CB: Den typischen Einsatz gibt es nicht unbedingt, die Gruppen sind immer sehr divers. Wir besuchen Auszubildende zum Drogisten im ersten Ausbildungsjahr. Das sind Gruppen von 7-25 Personen. Unsere Trainings haben den Schwerpunkt Foto und von Auflösung bis Biometrie beim Passbild decken wir alle Themen ab.

Das Ganze ist interaktiv aufgebaut. Die Teilnehmer:innen lösen verschiedene Aufgaben, wobei es nicht nur um Fachwissen geht, sondern um die Herangehensweise. Ziel des Unterrichts ist es, dass die Schüler:innen ein Gespür für die Ursachen von Kundenproblemen sowie den entsprechenden Lösungsmöglichkeiten erlangen.

Ziel aller unserer Trainings ist es, den Teilnehmenden ihre Angst vor einzelnen Sachverhalten zu nehmen – quasi ihnen Hilfe zur Selbsthilfe zu geben.

bnm: Zwei schnelle Fragen zum Abschluss. Erstens: Was sind deine schönsten Momente bei einem Training?

CB: Den Einfluss auf die meist doch recht jungen Teilnehmer:innen zu beobachten. Zu sehen, wie viel Spaß es ihnen macht, sich kreativ den Aufgaben zu nähern und zu erkennen, wie unterschiedlich die Herangehensweisen sind. Die individuellen Stärken zu entdecken und die Kolleg:innen besser kennen zu lernen, beeindruckt auch die Teilnehmer:innen immer wieder.

bnm: Zweitens: ... und die größten Herausforderungen?

CB: Das war vermutlich vor allem am Anfang der Moment, vorne das Ruder zu übernehmen. Aber das hat sich schnell eingespielt, nachdem ich die positiven Effekte erlebt hatte. Ich durfte zu Beginn auch bei vielen Trainings meiner Kolleg:innen dabei sein, um einen besseren Einblick zu erhalten, wie so ein „B+N-Training“ abläuft. Es gibt Momente, in denen man seine Komfortzone verlassen muss. Das hält die Arbeit spannend.

Liebe Caro, vielen Dank für das Gespräch und die spannenden Einblicke ich deinen Arbeitsalltag. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem nächsten Einsatz!

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